Airbus A220 von Air Baltic in Zürich: Nach dem aktuellen Winterflugplan beendet Swiss die Zusammenarbeit.

Kurz- und MittelstreckeSo sieht die Flotte von Swiss im nächsten Sommer aus - ohne Air Baltic

Die Schweizer Lufthansa-Tochter verzichtet nach dem Winter auf Air Baltic und ihre Airbus A220. Wir zeigen, mit welchen Flugzeugen Swiss stattdessen in den Sommer 2027 geht.

Top-Jobs

aaa aviation academy austria logo

ATO Training Expert (m/f/d)

Aviation Academy Austria
Vollzeit
Neusiedl am See
Top jobs
Österreich
Feste Anstellung
Flugschule
Pilatus Logo

Head of Mechanical Final Assembly PC-12 (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
Pilatus Logo

Lizenzierter Luftfahrzeugmechaniker Experimental Shop (a)

Pilatus Flugzeugwerke AG
Vollzeit
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Flugzeughersteller
.

Event Manager (m/f, 100%)

Vollzeit
IRF Reputation AG
Basel
Top jobs
Schweiz
Feste Anstellung
Luftfahrt

Swiss stemmt den nächsten Sommer ohne die Airbus A220-300 von Air Baltic. Am Dienstag (27. Oktober) kündigte die Lufthansa-Tochter an, wieder mehr Flüge mit eigenen Jets und Crews durchführen und als Wetlease-Partnerin vor allem auf Helvetic Airways zu setzen. «Die Zusammenarbeit mit Air Baltic endet mit Abschluss des Winterflugplans 2026/27».

So würden im kommenden Sommer statt 26 Jets nur noch rund 18 Flugzeuge im Wetlease für Swiss unterwegs sein. «Dazu trägt unter anderem bei, dass Swiss zusätzliche Airbus A320 wieder selbst betreiben wird», schrieb die Schweizer Fluggesellschaft.

17 Embraers von Helvetic und ein Airbus A320 von Edelweiss

Doch was bedeutet «vor allem auf Helvetic Airways», «rund 18 Flugzeuge» und «zusätzliche Airbus A320»? aeroTELEGRAPH wollte es genauer wissen und fragte bei Swiss nach.

«Für den Sommer 2027 planen wir derzeit mit rund 17 Flugzeugen unseres langjährigen Partners Helvetic Airways sowie einem Airbus A320 von Edelweiss», erklärt eine Sprecherin der Fluggesellschaft. «Bei Helvetic sind regulär 17 Flugzeuge des Typs Embraer 190/195 (E1 und E2) vorgesehen.» Je nach operativem Bedarf könne punktuell ein weiterer Jet hinzukommen. Zum Vergleich: Im Sommer 2026 waren 15 Flugzeuge von Helvetic, zehn von Air Baltic und ein Flugzeug von Edelweiss für Swiss im Einsatz.

Swiss: «Im Sommer rund sieben zusätzliche Airbus A320»

Auch zur Zahl der zusätzlichen eigenen A320 äußert sich Swiss. «Dank einer höheren Verfügbarkeit von Triebwerken und Crews können wir im kommenden Sommer rund sieben zusätzliche Airbus A320 selbst betreiben», so die Sprecherin. Was die Gesamtzahl der Flugzeuge der verschiedenen Flugzeugtypen für die Kurz- und Mittelstrecke angeht, macht die Schweizer Fluglinie aktuell noch keine verbindlichen Angaben für den Sommer 2027, da sich die Flotte derzeit durch laufende Einflottungen und Ausflottungen verändert.

Generell gehören zur Kurz- und Mittelsteckenflotte Airbus A220-100 und -300, A320-200 und A320 Neo sowie A321-100, -200 und A321 Neo. Insgesamt sind es aktuell rund 56 Jets.

Swiss will in Zürich und Genf leicht ausbauen

Der Verzicht auf Air Baltic stehe dabei nicht im Zusammenhang mit der wirtschaftlichen Situation der lettischen Fluglinie, so die Swiss-Sprecherin. «Dass wir ab Sommer 2027 keine Flugzeuge von Air Baltic mehr einsetzen werden, hat vor allem mit unserer eigenen Entwicklung zu tun.» In den vergangenen Jahren gab es laut Swiss unter anderem Engpässe bei Pratt-&-Whitney-Triebwerken, zusätzlichen Ausbildungsbedarf und knappe personelle Ressourcen im Cockpit. Nun seien mehr Triebwerke und Crews verfügbar, so dass man deutlich mehr Flüge selber durchführen und die Wetlease-Struktur vereinfachen könne.

Hinter dem Ausscheiden von Air Baltic steckt laut Swiss auch keine Schrumpfung des Sommerflugplans. «Im Sommer 2027 fliegt Swiss ab Zürich 95 Destinationen an, zwei mehr als im Sommer 2026», so die Sprecherin. «Insgesamt stehen 69 Ziele in Europa und 26 Interkontinentalziele zur Auswahl. Auch ab Genf erweitern wir unser Angebot.» Details zum kommenden Sommerflugplan ab Genf werde man im November bekannt geben.

Schnell sein ist wichtig. Richtig liegen noch wichtiger. Deshalb recherchieren und prüfen wir, bevor wir berichten. Wenn Sie diesen unabhängigen Luftfahrtjournalismus unterstützen möchten, können Sie das schon für den Preis von weniger als einem Getränk am Flughafen tun. Jetzt hier klicken und abonnieren

Mehr zum Thema

ticker-swiss

Swiss musste 2025 jeden tausendsten Flug umleiten

Anflug auf Tel Aviv mit Airbus A330 von Swiss: Vorerst nicht mehr möglich.

Swiss schickt kommendes Jahr keine Airbus A330 mehr nach Tel Aviv

ticker-swiss

Das sind die neuen Ziele von Swiss im Sommerflugplan 2027

ticker-swiss

Swiss hält an Wiederaufnahme der Dubai-Flüge fest

Video

airbus a340 600 d aihz duesseldorf
Zum Abschied gab es für die D-AIHZ noch einen Wassersalut: Am Montag hat auch der letzte Airbus A340-600 von Lufthansa Düsseldorf und Deutschland verlassen.
Timo Nowack
Timo Nowack
Aggrarflugzeug kurz vor Absturz: Das Flugzeug traf einen Kindergarten.
In Brasilien ist ein Agrarflugzeug kurz nach dem Start in eine Kindertagesstätte gestürzt. Das Flugzeug traf glücklicherweise einen Gebäudeteil, den die Kinder nicht nutzen.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies
air new zealand syknest
Air New Zealand verschiebt den Start ihrer Schlafkojen für die Economy Class abermals. Eigentlich sollte Syknest 2026 endlich in der Boeing 787 abheben. Doch noch fehlt die Zertifizierung - da erneut eine Behörde bei der Zulassung nicht hinterherkommt.
Benjamin Recklies
Benjamin Recklies